Work & Travel USA Checkliste

Work & Travel USA ChecklisteGerade für viele Abiturienten, die sich vor dem Studium noch eine Pause gönnen möchten, bietet sich ein Work & Travel Aufenthalt im Ausland an. Die USA sind dabei ein ganz besonders attraktives Reiseziel: Mit einer faszinierenden Natur, spannenden Millionenstädten und traumhaften Stränden sind die Vereinigten Staaten ein so vielfältiges Reiseland wie kaum ein anderes. Zudem hat ein längerer Aufenthalt dort viele Vorteile: Nicht nur verbesserst du deine Englischkenntnisse Tag für Tag, sondern auch dein Lebenslauf profitiert davon. Gute Englischkenntnisse sind im heutigen Berufsleben oft eine wichtige Grundvoraussetzung für einen Job – und erst recht rückt ein Bewerber in die engere Auswahl, wenn er zudem einen längeren Auslandsaufenthalt im Curriculum Vitae vorweisen kann. Denn: Ein längerer Aufenthalt im Ausland zeugt von Selbstständigkeit, Selbstvertrauen und zeigt, dass man in der Lage ist, seinen Lebensunterhalt mit Ehrgeiz zu bestreiten.

So aufregend und erlebnisreich ein Work & Travel Aufenthalt in den USA auch sein mag, so wichtig ist eine umfassende Planung. Wenn man sich viel Zeit und Arbeit ersparen möchte, dann sind spezielle Organisationen und Agenturen ein erster guter Anlaufpunkt. Sie kümmern sich schon im Voraus um viele wichtige Dinge – wie die Visumsformalitäten oder auch die Flugbuchung – und sind eine große Hilfe in vielen Dingen. Jedoch: Eine Agentur hat natürlich auch ihren Preis. Im Durchschnitt sollten hier 500 bis 700 Euro zusätzlich eingeplant werden. Möchte man sich diese sparen, kommt man um eine selbstständige Planung nicht herum.
Diese ist gar nicht so schwer, wenn man weiß, worauf man achten muss. Die wichtigsten Punkte sind daher in der nachfolgenden Checkliste aufgeführt.

1. Beantragung eines Working Holiday Visums

Dieses Visum ist das sogenannte J1-Visum. Mit diesem bist du dazu berechtigt, dich bis zu 12 Monate lang in den USA aufhalten zu können. Hierfür musst du die US-Botschaft besuchen und einen Termin vereinbaren. Im Durchschnitt betragen die Kosten zwischen 100 und 200 $. Am besten ist es, wenn du dich schon mehrere Monate im Voraus um das Visum kümmerst – so vermeidest du Hektik und womöglich zusätzlichen Stress.

2. Reisepass prüfen

Dein Reisepass muss noch mindestens sechs Monate lang über den Rückreisetermin hinaus gültig sein, damit du in die USA einreisen kannst.

3. Planung der Route

Du musst nicht deine komplette Reise planen, allerdings solltest du die ersten paar Wochen wissen, wo du dich aufhalten und wo du unterkommen wirst. Anschließend macht es viel mehr Spaß, den restlichen Verlauf nach Lust und Laune spontan zu planen – meist ergeben sich die besten Gelegenheiten ohnehin vor Ort, wenn man neue Leute trifft.

4. Versicherungen abschließen

In jedem Fall solltest du an eine Auslandskrankenversicherung denken. Hilfreich sind zudem eine Reiserücktritt und Reiseabbruchversicherung, Unfall- und eine Haftpflichtversicherung.

5. Erste Unterkunft buchen

Um nicht völlig ratlos mit einer Menge Gepäck verloren am Zielflughafen zu stehen, solltest du zumindest die erste Unterkunft von zuhause gebucht haben. Meist bist du nach langen Flügen sehr müde und möchtest dich nur noch ausruhen und nicht noch nach einem Hotel suchen. Für den weiteren Reiseverlauf kannst du dir natürlich Zeit lassen

6. Bewerbungsunterlagen organisieren

Wichtige Bewerbungsunterlagen solltest du immer mit dir führen – natürlich korrekt auf Englisch übersetzt. Dazu zählen Zeugnisse, ein Lebenslauf und evtl. Referenzen von vorherigen Arbeitgebern

7. Kreditkarte besorgen

Ohne Kreditkarte geht in den USA fast nichts: Sei es eine Flugbuchung, eine Reservierung im Hotel oder auch die Anmietung eines Autos – fast jede Gesellschaft verlangt mittlerweile zwingend Kreditkarten. Prepaid-Kreditkarten werden zwar in Geschäften akzeptiert, allerdings nicht bei Mietwagengesellschaften.

8. Laptop und elektronische Geräte

Ein Laptop ist für die meisten jungen Leute ein Muss. Oft rentiert es sich, in ein kleines Netbook oder in ein Tablet zu investieren, anstatt ein großes Notebook mit 17 Zoll oder mehr mitzutragen – denke an das Gewicht des Gepäcks, das du eventuell häufig herumtragen wirst. Denke auch daran, einen Adapter für die Steckdose mitzuführen, um dein Handy, den PC und andere elektronische Geräte anschließen und deren Akku aufladen zu können. Für den Aufenthalt in den USA solltest du dein Handy zuhause lassen und dir lieber vor Ort ein günstiges Prepaid-Handy kaufen – die Gebühren für Roaming- und Internetgebühren in das deutsche Netz sind immens! Um auch unterwegs online gehen zu können, hilft dir ein Surfstick mit einer Flatrate. Informiere dich auch hier am besten direkt vor Ort. Anbieter wie Vodafone oder Verizon bieten dir entsprechende Komplettpakete für relativ kleines Geld.

9. Richtig packen

Im Durchschnitt benötigen wir nur 1/3 unseres Reisegepäcks, den Rest tragen wir ohne Nutzung mit uns herum – Grund genug also, lieber einige wenige und dafür funktionelle bzw. vielseitig kombinierbare Basics für alle Wetterlagen einzupacken und lieber vor Ort einzukaufen. Dank des günstigen Dollarkurses ist Kleidung in den USA oftmals viel günstiger als hier.