Die Ultimative Guide zum Work and Travel in USA 2017

Die Ultimative Guide zum Work and Travel in USAWer für einige Monate in die USA reisen möchte, um dort zu arbeiten und um die Kultur näher kennenzulernen, für den ist Work & Travel genau das Richtige. Allerdings gibt es dafür auch einiges zu planen. Worauf du genau achten musst – dabei hilft dir dieser Guide.

Work & Travel in den USA – der ultimative Guide

Der nachfolgende Artikel bietet dir eine grundlegende Übersicht über die wichtigsten Bestandteile der Planung deines Work & Travel-Aufenthalts in den Vereinigten Staaten. Hierbei handelt es sich um Dinge, die du bei der Kostenkalkulation in jedem Fall beachten solltest. Natürlich handelt es sich dabei nicht um eine exakte Auflistung, sondern um eine grobe Richtung, an der du dich orientieren kannst. Die einzelnen Faktoren – wie die Reisedauer, die Unterkunftsart oder das Tagesbudget – hängen davon ab, wie viel du ausgeben möchtest.

Mit einer Organisaton planen – oder auf eigene Faust losziehen?

Wenn du einen Work & Travel-Aufenthalt in den USA planst, so hast du die Wahl, dieses Vorhaben alleine umzusetzen oder dich an eine Organisation zu wenden. Natürlich nimmt dir ein solches Unternehmen jede Menge Aufwand ab, wie beispielsweise die Visumsbeantragung oder die Buchung des Flugs – dass dies allerdings nicht unbedingt die preiswerteste Lösung ist, versteht sich von selbst. Eine gute Agentur verlangt für eine komplette Planung im Schnitt zwischen 400 und 700 Euro, die dann zu deinen eigentlichen Reisekosten noch aufgeschlagen werden. Möchtest du lieber Geld sparen, kannst du dich auch selbst nach Flügen umsehen und dein Visum auf eigene Faust beantragen. Problematisch ist dies keinesfalls, allerdings nimmt es natürlich mehr Zeit in Anspruch.

Reisekosten, Visumsgebühren und Versicherung – was du wissen solltest

Die Flugkosten für einen Aufenthalt in den USA können so pauschal nicht festgelegt werden, denn es hängt in erster Linie davon ab, wo du hinreisen möchtest. So kostet ein Flug nach Hawaii beispielsweise deutlich mehr als eine Reise an die Ostküste. Faktoren wie die Reisezeit, der Abreisetag (Flüge unter der Woche sind fast immer günstiger!) und die An- und Abflugshäfen sind hier entscheidend. Beginne am besten schon einige Monate vorher mit der Suche nach passenden Flügen und lege dich dabei nicht zu sehr auf einen speziellen Flughafen oder einen bestimmten Tag fest. Oft ist es deutlich günstiger, lieber einige Kilometer mit der Bahn zu einem anderen Flughafen zu fahren und dafür mehrere hundert Euro einzusparen. Merke: Je flexibler du bist, desto mehr Geld wirst du am Ende sparen.

Der nächste wichtige Punkt ist die Gesundheit. Wenn du dich außerhalb Europas aufhältst, benötigst du dafür einen speziellen Schutz, denn in der Regel übernehmen deutsche Krankenkassen keine Kosten mehr in den USA. Hier kommt die Auslandskrankenversicherung zum Einsatz. Sie springt ein, wenn du auf medizinische Versorgung angewiesen bist, Medikamente benötigst oder gar nach Hause reisen musst. Bedenke: Es ist in jedem Fall sinnvoller, lieber ein paar Euro in eine gute Versicherung zu investieren, als am Ende – sollte wirklich etwas passieren – mehrere tausend Euro aus eigener Tasche zahlen zu müssen.

Günstige Versicherungen bekommst bei bereits ab etwa 30 Euro pro Monat. Achte beim Vergleich der einzelnen Anbieter unbedingt darauf, dass möglichst viele Leistungen inklusive sind. Die Behandlungskosten sind in den USA vergleichsweise viel höher als hier in Deutschland. Ein Großteil der Auslandskrankenversicherungen werden bereits vor Reiseantritt komplett gezahlt. Zwar mag dies ein hoher Betrag für dich sein, jedoch musst du dir dann während deiner gesamten Reise keine Gedanken mehr um zusätzliche Kosten machen.

Wenn du dich über mehrere Monate hinweg in den USA aufhalten und dort jobben möchtest – wie beispielsweise in einem Hostel, auf einer Farm oder in einer Surfschule – dann benötigst du dafür das J1-Visum. Dieses Working Holiday Visa kostet durchschnittlich zwischen 100 und 200 Euro und berechtigt dich dazu, dich bis zu sechs Monaten in den USA aufhalten zu können. Wie du deinen Aufenthalt dann planst, ob du reisen oder jobben möchtest, das bleibt dir völlig selbst überlassen. Jedoch: Die Ausreise aus den USA muss vor Ablauf des Visums erfolgen, ansonsten könntest du am Flughafen Probleme bekommen.

Unterkunft, Transport und mehr – was kostet wie viel?

Für junge Menschen zählt auf Reisen häufig jeder Cent: Sie möchten so viel Geld sparen wie möglich, aber gleichzeitig auch so viel erleben und besichtigen wie nur möglich. Die wohl preiswerteste Variante ist, in Backpacker-Hostels zu übernachten. Pro Nacht solltest du hier ungefähr mit Kosten zwischen 10 $ und 20 $ rechnen – je nach Ort und Lage. Noch günstiger ist Camping, allerdings bleibt fraglich, ob du über mehrere Monate hinweg auf einem Campingplatz übernachten möchtest. Wünschst du dir mehr Komfort, dann ist ein Hotel eher das Richtige für dich. Pro Nacht kosten dich einfache, aber saubere Zimmer mit Bad im Durchschnitt zwischen 35 und 70 $.

Während du durch die USA reist, wirst du Busse, Flugzeuge, Autos und weitere Verkehrsmittel in Anspruch nehmen. Hier ist es wichtig, die Preise vorher zu vergleichen. Für längere Distanzen empfehlen sich fast immer Flüge, hier gibt es inzwischen auch einige Low-Cost-Gesellschaften. Ansonsten bieten die Busgesellschaft Greyhound sowie die Amtrak (die US-amerikanische Bahngesellschaft) immer wieder attraktive Reiseangebote auf ihren Webseiten an.